Neckargemünder Berglauf

Der Berg ruft ! hieß es nach zwei Jahren Pause. Der traditionelle Berglauf von Neckargemünd auf den Königstuhl trotzte dem allgemeinen Trend mit erheblichem Rückgang in den Starterfeldern.

Mehr als 200 Läufer und 50 Biker stellten fast schon vor Corona-Niveau dar. Auch die Qualität  des Starterfeldes konnte sich sehen lassen. Mit drei Teams fand sich der RV Kirrlach in den Ergebnislisten wieder. Für ein Platz auf dem Treppchen hat es in der Teamwertung nicht gereicht, doch Nico Wohlfahrt und Philipp Ellinghaus konnten in der Teamwertung mit einem 7. Platz glänzen. Philipp Ellinghaus lief mit einer tollen Zeit (51:08min) auf Platz 3 in der Klasse M30. Die Distanz von 11,8 Kilometern und 458 zu bewältigten Höhenmetern steckte nach dem Rennen allen Teilnehmern in den Knochen.  Gratulation an alle Sportler für die herausragenden Leistungen. 

Ergebnisse:
Team 1
Philipp Ellinghaus  (Läufer) 51:08 min 3. Platz M30
Nico Wohlfahrt  (Biker) 38:16              Teamwertung Platz 7
Team 2
Michael Kuhmann (Läufer) 1:04:45 
Andreas Knopf (Biker)  40:14  Teamwertung Platz 15
Team 3
Daniel Heinzmann (Läufer)  1:08:20
Moritz Eisnecker  (Biker) 38:44   Teamwertung Platz 16

 

World Masters Cycling Championships

Jürgen Leonhard hat Ende August bei den World Masters Cycling Championships in St. Johann (Tirol) teilgenommen. Jürgen belegte beim 20 Km Zeitfahren in seiner Altersklasse einen sehr guten 10. Platz! Im Straßenrennen konnte er mit dem Hauptfeld als 17. den Zielstrich überqueren. Die Veranstaltung fand nach 2 Jähriger Corona Pause zum 54. Mal statt. Hier treffen sich Radsportler aus aller Welt und messen sich in ihren Altersklassen (5 Jahresschritte).

 

Alpentour der RV „Rentner“

Auch in diesem Jahr haben wir die anspruchsvolle Alpen-Tour in Angriff genommen. Diese Tour ist unserem leider viel zu früh verstorbenen Mitstreiter Uwe Harig gewidmet. Teile dieser

Tour hatte er über eine lange Zeit geplant. Doch Corona und gesundheitliche Probleme haben ihm die Durchführung dieser Tour nicht ermöglicht. In unseren Herzen war er dabei.

Mitte August starteten wir nach einer Anfahrt mit der Bahn am Brennerpass. An diesem Tag war es nur eine kurze Abfahrt nach Sterzing.

Der Jaufenpass mit seinen 2095 m war unser Ziel am nächsten Tag.

Mit durchschnittlich fast 8% auf 15 km waren 1150 Hm zu bewältigen, mit nur 3km zum warmfahren. Trotz einiger Schwierigkeiten war die Passhöhe nach ca. 2,5h erreicht. Belohnung für den Kraftakt war die rasante Abfahrt ins Passeiertal und der Genuss eines Cappuccinos unter den Arkaden von Meran. Weiter ging es entlang der Etsch und dem letzten Anstieg bei Schloss Sigmundskron, hoch nach Eppan an der Weinstraße. Hier hatten wir unser 1. Etappenziel erreicht.

Der 3. Tag begann sehr angenehm, mit Rückenwind der Etsch entlang Richtung Süden. Nach ca. 30 km erfolgte bei Mezzocorona ein Richtungswechsel nach Westen ins Nocetal. Hier begann nach weiteren 10 km der Anstieg zum Andalosattel. 800 Hm waren auf 15 km zu bewältigen, was ca. 5,5% durchschnittlicher Steigung entspricht. Auf der Südseite des Passes liegt das Örtchen Molveno am gleichnamigen See mit beeindruckenden Ausblicken in die hoch aufragenden Dolomitstöcke der Brentagruppe. Ab hier beginnt das Sarcetal mit herrlichen Radwegen bis an den Gardasee. Hier war auch unser Ziel für die nächsten Tage, der Ort Torbole.

Die kurvenreiche Streckenführung der Gardesana Occidentale führt durch viele Tunnel entlang und ist in manchen Abschnitten zu einer der schönsten Straßen Italiens zu zählen, zumindest für motorisierte Fahrer. Für Radfahrer ist es partiell ein heikles Unternehmen, aber unerlässlich für eine Seeumrundung.

Der letzte Tag führte uns dann wirklich auf eine der schönsten Straßen der Welt der „Strada della Forra“ hoch nach Tremosine. Sie bietet mit spektakulären Haarnadelkurven und eindrucksvollen Felsentunneln ein wirklich atemberaubendes Panorama. An einigen Stellen hat man das Gefühl, über dem Gardasee zu schweben.

Nach 5 sehr eindrucksvollen Tagen und anspruchsvollen Touren ging unsere Alpentour zu Ende.

Tourendaten: ca.400 km und 3500 Hm

Daniel Heinzmann kommt immer besser in Fahrt

Seit diesem Frühjahr startet Daniel Heinzmann wieder mit einem vollen Rennprogramm. Fast jedes Wochenende ist er in der Pfalz oder in Baden im Einsatz für den RV Kirrlach.

Beim Rundstreckenrennen in Merdingen mussten die Masterfahrer sechs Runden auf einem super schweren Rundkurs durch die Weinberge absolvieren. Fast 1000 Höhenmeter standen am Ende auf dem Tacho und ein 9. Platz in der ersten Verfolgergruppe zeigten bereits, dass sein Training Früchte trägt.

In Hatzenbühl  erreichte er mit dem Hauptfeld auf Platz 19 das Ziel.

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Freiburg-Ebringen liebäugelte Daniel schon mit einem Platz auf dem Podest. Auch hier sorgte ein schwerer Rundkurs für die Selektion. Daniel kämpfte bis ins Ziel, doch am Ende musste er sich mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben. Trotz Allem ein super Resultat.

Beim pfälzischen Radklassiker in Roschbach sprintete er im Hauptfeld auf Platz 25

Wenige Tage später beim Grand Prix Bad Homburg fuhr er im Rahmen eines Profirennens, bei sehr starker Besetzung, ein couragiertes Rennen und landete auf Platz 17.

Sehenswürdigkeiten erkundet

Die RV-Rentner, wie sie sich selbst bezeichnen, steuerten bei ihren wöchentlichen Ausfahrten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und markante Punkte an. Neben dem Königstuhl, der 570 Meter über Heidelberg thront, steuerten die rüstigen Radler das Zisterzienserkloster in Maulbronn an, welches im 12. Jahrhundert gegründet wurde.

Durch die Reformation wurde es im 16. Jahrhundert aufgehoben. Der Kernbereich wird seither als Internat genutzt. Der Wirtschaftshof wurde weltlichen Zwecken zugeführt

Das Kloster mitsamt der Außenanlagen blieb weitgehend in der vorreformatorischen Anlage erhalten. Seit 1993 ist das Kloster UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Dem Regen getrotzt

Der Wettergott kannte kein Erbarmen für die Sportlerinnen und Sportler beim Kirrlacher Kriterium. Einige Wochen der Vorbereitung drohten im Dauerregen zu versinken.

Doch die fleißigen Helfer um den Vorsitzenden René Richter wurden letztendlich doch belohnt. Nachdem die ersten Rennen im Regen stattfanden, setzte der Regen um die Mittagszeit aus und alle Rennen konnten regulär durchgeführt werden. Kurioserweise ereignete sich der einzige Sturz nach dem  Rennen: Joshua Asel, Sieger des Elite-Rennens, kam beim Siegesjubel zu Fall und musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch mit dem Krankenwagen die Heimfahrt antreten. Wetterbedingt fanden nur wenige Zuschauer den Weg zum schnellen Rundkurs. Umso erfreulicher, dass ein Teil der Sponsoren persönlich vor Ort war, unter anderem Bernd  Ebert, der den Verein schon seit Jahren unterstützt. Die Siegerehrung des Hauptrennens vollzogen Christian Schmitt von der Firma Spedition Schmitt und Prämiensponsor Lars Kaltschmitt (Fa. Optimum) gemeinsam. Wenige Minuten nach der letzten Siegerehrung  waren wieder alle Helfer zur Stelle und innerhalb kürzester Zeit war der Abbau vollzogen. Ohne die vielen helfenden Hände wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar. Deshalb auf diesem Wege ein Dank an Organisator René Richter und die motivierten Helfer vor und während des Renntages.     

Ergebnisse des Renntages