64. Kirrlacher Radrennen

Mit Spannung fieberten die Verantwortlichen des RV Kirrlach dem 64. Kirrlacher Kriterium unter besonderen Umständen entgegen. Nach einem langen Tag für alle Helfer wäre es ein rundum gelungener Renntag. Einzig die geringe Resonanz in den Nachwuchsklassen ließ zu wünschen übrig. Mit Ivo Ebert (Mühle Ebert) und Rainer Schmitt (Spedition Walter Schmitt GmbH) konnten zwei Sponsoren an der Rennstrecke begrüßt werden, die es sich nicht nehmen ließen die Siegerehrung in „Ihren“ Rennen durchzuführen. In der BNN schlechte sich ein kleiner Fehlerteufel ein: Daniel Heinzmann erreichte mit 3 Wertungspunkten Platz 7.       

 

Artikel in der BNN vom 20.9
Das Feld der Elite Amateure
Ivo Ebert bei der Siegerehrung
Rainer Schmitt (links) und Rene´ Richter bei der Siegerehrung der Elite Amateure
Daniel Heinzmann am Start

Kirrlacher Kriterium am 19. September findet statt

Der RV Kirrlach freut sich darauf, Euch am 19. September auf dem Renngelände auf der Kaigartenallee in Kirrlach begrüßen zu dürfen. Der Startschuss für das erste Rennen der Senioren 4 fällt am Sonntag morgen um 9 Uhr. ES folgen die Rennen der Senioren 2, 3, Schülerrennen U 11, U 13 und U 15 sowie um ca. 13.45 das Rennen der Amateure und gegen 15.10 Uhr das Hauptrennen der Elite – Amateure. Für das leibliche Wohl für Fahrer als auch Zuschauer ist gesorgt. Ein Login auf dem Renngelände mit der Luca App wird möglich sein. Die mittlerweile bekannten Abstands – und Hygieneregeln bitten wir einzuhalten.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen.

Daniel Heinzmann mit Kämpferherz

r  derDie diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften fanden in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt. Corona bedingt wurde der Rennbetrieb erst im Juli gestartet und besonders motivierte Sportler fuhren in der ganzen Republik umher, um die so wichtigen Rennkilometer zu sammeln. Daniel Heinzmann startet lediglich bei einem Rennen, ansonsten fuhr er wie gewohnt seine Intervalle im Kraichgau und am Letzenberg (Malschenberg). Auf dem knüppelharten Rundkurs in Plattenhardt musste in jeder der 20 Runden ein Anstieg mit 40 Höhenmetern überwunden werden, was in der Endabrechnung dann 800 Höhenmeter für alle Fahrer bedeutete. Die Favoriten, u. a. Ex-Gerolsteiner Profi Uwe Hardter und der mehrmalige Deutsche Meister Markus Westhäuser, sorgten bereits in der ersten Runde für die Vorentscheidung. Das Feld teilte sich in mehrere Gruppen und Daniel hielt sich wacker in der dritten Gruppe. Am Ende reichte es zwar nicht ganz für die Top Ten, doch mit Platz 13 bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften war er am Ende des Rennens mehr als zufrieden, zumal er als einer der Ältesten in der Seniorenklasse 2 am Start stand

Bilder: Johannes Kemm

Mountainbikerennen in Neustadt

Am vergangen Sonntag nahm unser Vereinsmitglied Federico Guagliano am 19. Trail Giro in Neustadt teil. Hierbei handelt es sich um ein Mountainbike Sprintrennen über 27 km und 600 Höhenmetern. Nach 9 Wochen Verletzungspause wegen eines Schlüsselbeinbruchs war dies seit Langem wieder das erste Rennen das Federico für den RV Kirrlach bestritt.

Starten musste er aus dem dritten Startblock, von diesem er aber als Erster in die Kurve gehen konnte und somit auch in die folgende Abfahrt und in den nächsten Anstieg. Gut in Form holte er Fahrer um Fahrer auf. Die Strecke war technisch anspruchsvoll und erstreckte sich über drei schmale Singletrails sowie einem Anstieg. Aufgrund seiner gerade erst ausgeheilten Verletzung entschied sich Federico bei den beiden Treppenpassagen sein Bike zu schultern.

Am Ende belegte er einen guten 28. Rang und in seiner Altersklasse den 16. Platz.

Vereinstraining

Jeden Samstag 13.00 Uhr und Sonntag um 10:00 Uhr findet das Vereinstraining (Rennrad) des RV Kirrlach statt. Gefahren werden Touren von 60 bis 60 Kilometer in der Rheinebene, Kraichgau und ab und an auch mal Richtung Königstuhl.

 

Kapellentour ein voller Erfolg

Schon vor einigen Wochen beschloss die Vorstandschaft trotz der Coronalage in diesem Jahr unsere Kapenneltour stattfinden zu lassen. „Wenn es irgendwie möglich ist ziehen wir das durch“ lautete die einstimmige Meinung und unser Vorsitzender René Richter und seine Manschaft setzten alles in Bewegung um die erforderlichen Hygienevorschriften einzuhalten. Die dicken Regenwolken am Sonntagmorgen verhießen zunächst nichts Gutes, und kurz nach sieben Uhr  fielen die ersten Regentropfen. Mit zunächst etwas skeptischen Gesichtern trafen sich Helfer – und Helferinnen am Vereinsheim in der St. Leoner Straße. Doch sie sollten eines Besseren belehrt werden. Schon kurz vor neun Uhr standen die ersten Teilnehmer an einem der beiden „Anmeldeschaltern“, auch diese selbstverständlich coronagerecht vorbereitet.

Mittlerweile kamen auch schon die ersten Sonnenstrahlen hervor, und der Platz vor dem Vereinsheim füllte sich. Die ersten Radler gingen auf eine der beiden angebotenen Touren: Die kürzeste Tour führt über 50 Kilometer und 450 Höhenmetern über Wald – und Radwege von der Wendelinuskapelle in Weiher über Stettfeld, Odenheim, Östringen zur Zopfkapelle nach Mingolsheim. Die längere Strecke über 60 Kilometer und 620 Höhenmeter geht zusätzlich hoch zur Letzenbergkapelle in Malschenberg. Auf halber Strecke wurde bei der 15. Auflage der Kapellentour eine Verpflegungsstelle angeboten. Neben Getränken gab es dort Bananen.

Die Abstandsregeln einzuhalten waren auf der Strecke und am Kontrollpunkt kein Problem, da es sich bei der CTF um kein Radrennen mit Körperkontakt handelt sondern um eine individuelle Fahrt für Hobbyfahrer, bei der die Teilnehmer über einen Zeitraum von drei Stunden auf die Strecke dürfen. Zurück am Vereinsheim hatten die Helfer – und Helferinnen mittlerweile draußen für die Bestuhlung gesorgt. Das Wetter spielte inzwischen auch mit, und jeder der noch ein bisschen verweilen wollte konnte sich innerhalb seiner Gruppe an einer der Biertischgarnituren niederlassen. Es gab Kuchen, belegte Brötchen und Brezeln. Zusammen mit Weizenbier oder Kaffee konnte jeder seine leeren Karlorienspeicher wieder auffüllen. Am schönsten war allerdings das gemeinsame Zusammensitzen und der Austausch über die gerade gefahrene Tour. Aber auch andere Geschichten waren zu hören, etwa wie es jedem Einzelnen im letzten halben Jahr mit Corona ergangen war und vieles mehr.

Zu guter Letzt bleibt noch eines zu sagen:

Der RV Kirrlach bedankt sich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, sowie bei allen unseren Helfern.  Die knapp über 200 Teilnehmer erfüllen uns aufgrund der aktuellen Lage mit Stolz, und sollen auch anderen Vereinen Mut machen ihre Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Wir haben nur positives Feedback bekommen und das Gefühl den Radsportlern eine Freude bereitet zu haben. DANKE

Anbei noch einige Impressionen vom Sonntag.