{"id":1437,"date":"2018-11-11T18:27:40","date_gmt":"2018-11-11T17:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/rv-kirrlach.com\/?p=1437"},"modified":"2018-11-11T18:27:40","modified_gmt":"2018-11-11T17:27:40","slug":"sommertour-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rv-kirrlach.com\/?p=1437","title":{"rendered":"Sommertour 2018"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Sie taten es erneut, aber dieses Mal zu viert<\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1439\" src=\"https:\/\/rv-kirrlach.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Sommertout2018_01-300x225.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/rv-kirrlach.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Sommertout2018_01-300x225.png 300w, https:\/\/rv-kirrlach.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Sommertout2018_01-768x577.png 768w, https:\/\/rv-kirrlach.com\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Sommertout2018_01.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die RV-Rentnergruppe hat sich auch im 120. Jubil\u00e4umsjahr des RV 1898 Kirrlach wieder zu<br \/>\nihrer j\u00e4hrlich stattfindenen, mehrt\u00e4gigen Rennrad-Tour aufgemacht.<br \/>\nZiel war wieder Torbole, am Ufer des wundersch\u00f6nen Gardasees.<br \/>\nAlso alles wie gehabt fragt sich der geneigte Leser? Nein, mitnichten!<br \/>\nAus dem bisherigen \u201eflotten Dreier\u201c wurde erstmals ein \u201erasender Vierer\u201c und die Route war selbstverst\u00e4ndlich auch eine andere.<\/p>\n<p>In Anlehnung an die Tour de France wurde Reute in Tirol als \u201eGrand D\u00e9part\u201c bestimmt.<br \/>\nDa im Gegensatz zu den Profirennfahrern jedoch kein Versorgungstross zur Verf\u00fcgung stand,<br \/>\nmussten die, mit allen notwendigen Reiseutensilien, prall gef\u00fcllten Rucks\u00e4cke selbst<br \/>\ngeschultert werden.<\/p>\n<p>Die erste Etappe startete also von Reute aufw\u00e4rts Richtung Warth und sollte durch die beiden<br \/>\nmond\u00e4nen Skiorte Lech und Z\u00fcrs \u00fcber den Flexenpass sowie den fast 1800 Meter hohen Arlbergpass bis nach St. Anton f\u00fchren.<br \/>\nNachdem Lech erreicht war, stoppte ein heftiges Unwetter mit sintflutartigen Regen- und Hagelschauern sowie darauffolgende Mureng\u00e4nge die Weiterfahrt per Rennrad.<br \/>\nGerade noch rechtzeitig konnte ein Linienbus bestiegen werden um das Tagesziel St.-Anton<br \/>\nzu erreichen.<br \/>\nWie sich sp\u00e4ter herausstellte, galt die Stra\u00dfe kurz nach Passage des Busses als unbefahrbar<br \/>\nund mu\u00dfte von den niedergegangenen Schlamm- und Ger\u00f6llmassen ges\u00e4ubert werden. Nochmals Gl\u00fcck gehabt!<br \/>\nKeiner der vier \u201eRadler\u201c hatte je zuvor ein solches Naturereignis erlebt.<\/p>\n<p>Den Unbilden dieses Extremwetters trotzend, wurde die zweite Etappe, gut ausgeschlafen<br \/>\nund bei trockener Witterung, in Angriff genommen.<br \/>\nMit Blick auf das Stanzertal und auf zum Teil in Nebelschwaden geh\u00fcllte 3000er Bergmassive, ging es an Pettneu und Flirsch vorbei zun\u00e4chst nach Landeck und dem Inn flussaufw\u00e4rts<br \/>\nfolgend nach Martina an der Schweizer Grenze.<br \/>\nDie Trinkflaschen mit frischem Wasser aufgef\u00fcllt machte die Gruppe sich auf, die Kehren zur Norbertsh\u00f6he (1405 m) und den darauffolgenden Reschenpass zu bezwingen.<br \/>\nVorbei am Reschensee, mit dem weltbekannten Kirchturm und dem schneebedeckten, \u00fcber<br \/>\n3900 Meter hohen Ortler als Fotomotiv im Hintergrund, wurde das Tagesziel Prad am<br \/>\nStilfser Joch angesteuert.<br \/>\nDie Versuchung, den 2757 Meter hohen \u201eStelvio\u201c zu bezwingen, war mehr als gering.<br \/>\nDen Verlockungen eines Biergartens jedoch, mit all seinen fl\u00fcssigen und festen Gen\u00fcssen,<br \/>\nerlag man hingegen gern.<\/p>\n<p>Eppan war als Zielort der dritten Etappe auserkoren. Also rollte man auf dem sanft abfallenden Etschtalradweg, vorbei an endlosen Apfelplantagen im Vinschgau, zun\u00e4chst nach Meran, zum schon obligatorischen Cappuccino in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone.<br \/>\nDie Mittagssonne erleuchtete den Geist der \u201erasenden Vier\u201c, sodass sie den Weg \u00fcber Bozen<br \/>\nw\u00e4hlten, anstatt wie in der Vergangenheit, den steilen und schwei\u00dftreibenden Anstieg vor<br \/>\nSt. Pauls.<br \/>\nNach der Zimmerbelegung im Hotel und ohne Gep\u00e4ck auf dem R\u00fccken, daf\u00fcr jedoch mit Badehosen ausgestattet, bestiegen die uners\u00e4ttlichen Rentner erneut ihre R\u00e4der. Es galt die Devise: Wer als erster die H\u00f6hen \u00fcber Eppan bezwingt, darf als erster das Eintauchen in den Montigglersee genie\u00dfen. Dies versprach den Akteuren Abk\u00fchlung nach einem hei\u00dfen Tag.<\/p>\n<p>Etappe vier brachte die \u201ePedaltreter\u201c ziemlich unspektakul\u00e4r an Kaltern und Trento vorbei<br \/>\nzum Zielort Torbole, am n\u00f6rdlichen Ende des Lago di Garda.<br \/>\nAber halt: Was hei\u00dft schon unspektakul\u00e4r?<br \/>\nZum einen ist der Ausblick beim allj\u00e4hrlichen Kaffegenuss am Domplatz in Trento und zum anderen der unbeschreibliche Anblick, vom Passo San Giovanni kommend, auf den unten liegenden See mehr als spektakul\u00e4r!<\/p>\n<p>Wie auch immer, am Ziel angekommen \u00fcberwog der Stolz auf die vollbrachte Leistung und entsch\u00e4digte f\u00fcr die Strapazen wie das st\u00e4ndig wechselnde Panorama.<br \/>\nMajest\u00e4tische Berggipfel im ewigen Eis und Schnee, sattgr\u00fcne T\u00e4ler oder Sehensw\u00fcrdigkeiten wie etwa der Kirchturm im Reschensee, das St\u00e4dtchen Glurns mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer oder die vielen anderen Postkartenmotive wurden im Gehirn abgespeichert und bleiben jederzeit abrufbar!<\/p>\n<p>Wer jetzt denkt das w\u00e4rs gewesen irrt.<br \/>\nNat\u00fcrlich lagen die Hobbysportler nicht nur am Seeufer. Sie erkundeten die n\u00e4here und<br \/>\nfernere Umgebung auf der Suche nach radsportlichen Herausforderungen.<\/p>\n<p>So f\u00fchrte die erste Tagesrundfahrt an den von Extremkletterern genutzten Steilw\u00e4nden bei<br \/>\nArco entlang \u00fcber Dro nach Sarche, am Aufstieg zur spektakul\u00e4ren Schlucht des Sarca-Tals.<br \/>\n\u00dcber mehrere Kilometer schl\u00e4ngelt sich hier das Asphaltband, mit \u00fcberh\u00e4ngenden Fels-formationen versehen, hoch nach Ponte Arche.<br \/>\nAufs neuerliche wurde die Kondition beim Anstieg \u00fcber Fiave zum Passo Balino gepr\u00fcft.<br \/>\nNochmals eine echte Herausforderung in der mitt\u00e4glichen Sommerhitze!<\/p>\n<p>Ein echter Traum f\u00fcr so manchen Rennradfahrer geht in Erf\u00fcllung sobald er sich auf einer<br \/>\nkurven- und serpentinenreichen Abfahrt befindet. So auch auf der Strecke am t\u00fcrkisfarbig schimmernden Tennosee vorbei, hinunter nach Tenno mit seinem pr\u00e4gnanten Burgturm und<br \/>\nweiter nach Riva del Garda.<\/p>\n<p>Tags darauf gingen die vier \u201erasenden\u201c RV-Rentner auf Entdeckungsfahrt auf der westlich<br \/>\ndes Gardasees gelegenen Stra\u00dfe von Riva del Garda in Richtung S\u00fcden.<br \/>\nWie an einer Perlenkette reihen sich hier zum Teil kilometerlange Tunnel und Gallerien<br \/>\naneinander. Nur unterbrochen von kurzen Abschnitten in denen sich kleine, daf\u00fcr aber um so bekanntere Ortschaften wie zum Beispiel Limone, an die Felsw\u00e4nde des steilen Westufers schmiegen.<br \/>\nBis Maderno bewegten die Muskeln die Pedale, wandelten jede Kurbelumdrehung in Vorw\u00e4rts- bewegung um sich dann, w\u00e4hrend der Schiffspassage nach Torri del Benaco auf der gegen-\u00fcberliegenden Seeseite, ausruhen und erholen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nUnterst\u00fctzt durch den bei Surfern so beliebten S\u00fcdwind \u201eOra\u201c ging es auf der Ostseite des<br \/>\nGardasees \u00fcber Malcesine in schneller Fahrt zur\u00fcck zum Ausgangspunkt in Torbole.<\/p>\n<p>Die Gedanken kreisten beim abendlichen Abschiedsessen bereits um m\u00f6gliche Touren f\u00fcr<br \/>\nn\u00e4chstes Jahr. Es liegen ja immer noch viele nicht realisierte Vorschl\u00e4ge auf dem Tisch!<\/p>\n<p>Zu guter letzt noch einige Angaben die nicht fehlen d\u00fcrfen:<\/p>\n<p>Gesamtstreckenl\u00e4nge: 566 km<br \/>\nH\u00f6henmeter gesamt: 4220 Hm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie taten es erneut, aber dieses Mal zu viert Die RV-Rentnergruppe hat sich auch im 120. Jubil\u00e4umsjahr des RV 1898 Kirrlach wieder zu ihrer j\u00e4hrlich stattfindenen, mehrt\u00e4gigen Rennrad-Tour aufgemacht. Ziel war wieder Torbole, am Ufer des wundersch\u00f6nen Gardasees. Also alles wie gehabt fragt sich der geneigte Leser? Nein, mitnichten! 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