Aug 29 2017

Rentner Sommertour


Zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender zählt inzwischen die Sommertour dreier RV-Rentner nach Italien, zum norditalienischen Surf- und Radsport-Hotspot, dem Gardasee.
Dieses Jahr wurde jedoch wieder der Rucksack zu eine Transalp-Rennradtour gepackt und Bad Tölz als Ausgangspunkt zur ersten Tagesetappe gewählt.
Bei etwas kühler Witterung kam der Achenpass zum „warmkurbeln“ gerade recht. Die Körpertemperaturen stiegen allerdings nicht in jenen Bereich, in dem eine Abkühlung am schön gelegenen Achensee ärztlich empfohlen gewesen wäre.
Über Innsbruck, unterhalb der Skisprungschanze am Berg Isel vorbei, ging es auf der alten Brennerstraße über Matrei nach zurückgelegten 125 km und 1200 Höhenmetern zum Etappenziel Sankt Jodok.
Die zweite Tagesetappe verlangte, begleitet von Sonnenschein und tollen Temperaturen, zunächst die Überquerung des Brennerpasses, um danach die schöne Abfahrt auf einem herrlichen Radweg nach Sterzing genießen zu können. Durchs Eisacktal im schönen Südtirol, über Franzenfeste, Brixen und Bozen gelangten unsere Rentner, nach weiteren 127 km nach Kaltern.
Hier waren gleich zwei Übernachtungen angesagt, zum Einen, um am nächsten Tag, quasi als Rundfahrt mit obligatorischer Kaffeepause in Meran den Mendelpass und Gampenpass zu „bezwingen“, was bedeutete, über eine Strecke von 100 km über 1700 Höhenmetern zu bewältigen und zum Anderen, um das dortige Kalterer Marktfest wiederholt mitzufeiern. Beide Vorhaben wurden übrigens erfolgreich gemeistert.

Das Abrollgeräusch der Laufräder auf heißem Asphalt der Südtiroler Weinstraße war das einzige, das die drei zu Beginn der dritten Tour-Etappe zu hören bekamen. Es war früher Sonntagmorgen, alles schlief noch, nur unsere Rentner teilten sich die Straßen mit den rennradbesessenen Italienen, um über Mezzocorona auf dem Etschtalradweg über Trento nach Torbole, am Nordufer des Gardasees, zu gelangen.
Auch dieses Jahr war Torbole sowohl Tour-Ziel als auch Ausgangspunkt für zwei weitere Rundfahrten ins Hinterland des Sees.
Einmal führte der Weg unsere drei unentwegten Pedaleure über Arco und Dro nach Sarche, durchs atemberaubende Sarca-Tal nach Ponte Arche und weiter über Fiave und dem Passo Balino. Steile Felslandschaften kontrastieren auf dieser Strecke mit grünen Bergwiesen und dichten Wäldern. Von dort aus weiter zum atemberaubend türkisblauen Tennosee über Tenno und Riva zurück nach Torbole. Rennradidylle am Lago di Garda.

Ein weiteres Mal führte eine Rundfahrt entlang des mediteranen Gardasees über Malcesine nach Torri del Benaco.
Höhepunkt der Ausfahrt sollte ein „Geheimtip“ werden: der Anstieg nach San Zeno die Montagna, ein schmales, kaum befahrens Sträßchen, das sich in engen Serpentinen aus Torri del Benaco kommend in die Höhe windet und sehr steil, via Biaza und Castellotto die Brenzone, wieder zum Seeufer führt. Soweit der „Geheimtip einer Zeitschrift.
Unsere drei Rentner sahen sich jedoch mit einem sehr stark befahrenen und zum Teil in desaströsem Zustand befindlichem Streckenabschnitt konfrontiert.
Vielleicht lag es auch daran, dass sich im Juli / August eine Unmenge Touristen am Gardasee aufhalten!

Wie dem auch sei, die Rucksäcke liegen jedenfalls schon wieder bereit für eine weitere Trans-Alp zum Gardasee.
Diverse Tourenvorschläge sind in der Diskussion. Es gilt sie anzugehen und unter die Räder zu nehmen.

Aug 08 2017

Kirrlacher Seniorenfahrer sind Baden-Württembergische Meister


Die „Hall of Fame“ des Radfahrvereins 1898 Kirrlach wurde um einen weiteren herausragenden Erfolg bereichert. Das mit zwei Radsportlern des RV Badenia Linkenheim ergänzte RV-Team konnte beim diesjährigen LBS-Cup den Baden-Württembergischen Meistertitel holen. Zugleich wurde Daniel Heinzmann in der Seniorenklasse ab 40 Jahre erster Landessieger im LBS-Cup 2017. Weitere RV-Fahrer konnten sich in der Spitzengruppe platzieren.
Bei den insgesamt acht Straßenrennen in Singen, Biberach, Ellmendingen, Schwenningen, Merdingen, Deißlingen, Plattenhardt sowie bei der letzten Etappe in Reute setzten sich die Pedaleure aus Kirrlach und Linkenheim in der Gesamtwertung mit 398 Punkten an die Spitze. Für den herausragenden Erfolg bei dem letztmals ausgetragenen LBS-Cup sorgten neben den RV-Fahrern Daniel Heinzmann, Alexander Mohr, Joachim Lebherz und Jürgen Leonhard auch die beiden Linkenheimer Andreas Braun und Rudi Bawel. Zweiter in der Teamwertung wurde mit 383 Punkten das RG-Team aus dem württembergischen Tailfingen.
Bester Einzelfahrer in der Seniorenklasse ab 40 Jahre war der Kirrlacher Daniel Heinzmann. Bei den acht Etappen kam er auf insgesamt 140 Punkte und verwies Thomas Fischer vom 1.RV Stuttgart auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Breisacher Andreas Feistel.
Baden-Württembergischer LBS-Cupsieger bei den über 50-Jährigen wurde Frank Erk vom RSC Ladenburg vor Stefan Bock aus Tailfingen und dem Linkenheimer Andreas Braun. Einen guten fünften Platz belegte Alexander Mohr vom RSV 1898 Kirrlach, während sein Teampartner Joachim Lebherz Siebter wurde.
Der Tailfinger Gunter Bohnenberg sicherte sich in der Seniorenklasse ab 60 Jahre den Sieg der Landesbausparkasse Baden-Württemberg vor dem Stuttgarter Zenon Opoka. Hinter Rudi Bawel aus Linkenheim belegte der Kirrlacher Jürgen Leonhard den fünften Platz.
Foto:
Die Senioren-Radsportler der Renngemeinschaft Kirrlach/Linkenheim sowie der Mannschaft aus Tailfingen bei der Siegerehrung in Reute als erster und zweiter baden-württembergischer Meister.

Jul 18 2017

LBS Cup: Plattenhardt – Stürze und Carbonlöcher…


Am vergangenen Sonntag startete unsere Renngemeinschaft Kirrlach / Linkenheim in Plattenhardt. Die in der Teamwertung nach wie vor Führenden waren leider bei diesem Rennen nicht unbedingt vom Glück verfolgt:
Bei den Senioren 2 konnte Daniel Heinzmann den 8. Platz belegen. Im Rennen der Senioren 3 stürzte Alexander Mohr. Er wollte zunächst schon aufgeben – dachte dann aber an die Mannschaftswertung und die schon erzielten Erfolge im vergangenen Jahr bei diesem Rennen. So tauschte er lediglich das defekte Hinterrad, ließ sich die Runde vergüten und belegte zum Schluß sogar noch einen Platz auf dem Treppchen, nämlich den 3. Joachim Lebherz belegte den 21. Platz.
Jürgen Leonhard stürzte ebenfalls wie Alex in der gleichen Kurve nur etwas früher. Auch er nahm das Rennen wieder auf, dachte in seinem Sturzpech nocht nicht einmal an die Rundenvergütung und belegte dennoch den 10. Platz. Was er nicht sofort merkte, abgesehen von den Platz – und Schürfwunden, war das große Loch im Carbon Rahmen seines Stevens Rennrades. Mit gebrochenem Rahmen fuhr er das Rennen zu Ende… Trotz des vom Pech verfolgten Wochenendes führt unsere Mannschaft nach wie vor die Teamwertung an. Es gilt noch zwei Rennen zu bestreiten. Wir drücken die Daumen !

Jul 11 2017

Deutsche Meisterschaften in Görlitz


Am letzten Wochenende fanden in der östlichsten Stadt Deutschlands, in Görlitz die Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen der Seniorenklassen statt. Unsere Sportler Daniel Heinzmann Senioren 2 und Alexander Mohr Senioren 3 vertraten dabei die Farben des RV 1898 Kirrlach. Auch unser Vorstand Erwin Heinzmann mit Frau Roswitha sowie die Betreuer Gaitano Quarata und René Richter machten sich auf den über 600 Km langen Weg nach Görlitz. Bei bester Organisation beim Rennen „Rund um die Landeskrone“, sahen die Zuschauer äußerst spannende und abwechslungsreiche Rennen. 285 gemeldete Rennfahrer gingen in den drei Seniorenklassen an den Start. Alex hatte knapp 90 Km mit 1000 Hm und Daniel 120 Km mit weit über 1000 Hm abzuspulen. Unsere Fahrer gingen mit der richtigen kämpferischen Einstellung zur Sache und kamen jeweils im vorderen Drittel des Hauptfelds ins Ziel. Verdiente Deutscher Meister wurden bei den Senioren 4 Uwe Hecht aus Eisleben, bei den Senioren 3 Michael Schäfer vom RSV Speiche und bei den Senioren 2 Markus Westhäuser vom BIKE-o-RADO Racing Team e.V.
Herzlichen Glückwunsch

Jun 14 2017

3. Etappe LBS Cup

Leider etwas verspätet noch Fotos der 3. Etappe des LBS Cups. Nach der 3. Etappe führt die Renngemeinschaft Kirrlach / Linkenheim die Teamwertung an.

Mai 16 2017

Waghäusel ist gelaufen….

Am vergangenen Samstag fand rund um die Rheintalhalle der Spendenlauf „Waghäusel läuft“ statt. Man konnte auf einer komplett gesperrten 2,1 km langen Strecke soviele Runden laufen wie man nur mochte. Es kam weniger auf die Geschwindigkeit als auf die Menge der gelaufenen Runden an. Diese erstreckte sich um die Rheintalhalle, sowie durch das Wohngebiet und einen kurzen Teil der Hauptstrasse. Viele Sponsoren hatten sich im Vorfeld gefunden, die einen Betrag pro erlaufener Runde spendeten. Der Betrag kommt der Gemeinschaftsschule Waghäusel zugute. Christine Martus und Frank Bingemann nutzen den Lauf als Vorbereitung für einen Halbmarathon. Christine läuft Ende Juni in der Hansestadt Hamburg und Frank Anfang Juni beim Dämmermarathon in Mannheim. Erwin Heinzmann ist nach einer Verletzungspause auch wieder dabei in Form zu kommen und nutzte den Spendenlauf um Kilometer zu sammeln.
Christine und Frank schafften jeweils 10 Runden und Erwin lief „die ein oder andere“ Runde mit um Gesellschaft zu leisten. Auch das Wetter meinte es gut mit den Läufern, das große Gewitter kam erst nach Ende der Veranstaltung. Insgesamt waren die Organisatoren des Spendenlaufs vollstens zufrieden. Beim ersten Mal waren gleich 570 Starter / innen auf der Strecke unterwegs die insgesamt 2121 Runden liefen. Und dies alles für einen guten Zweck.